Minesweeper


Anleitung

Herzlich Willkommen auf minesweeper.rocks! Erfahre, wie Minesweeper gespielt wird und worauf du achten musst. Weiter unten wirst du Taktiken lernen, mit denen du deine Minesweeper-Kenntnisse optimieren wirst. Viel Spaß beim Spielen!

Ziel von Minesweeper

Das Spielfeld von Minesweeper besteht aus einer großen Anzahl gleich aussehender, grauer Felder, in denen eine bestimmte Anzahl an Minen versteckt sind. Um Minesweeper zu gewinnen, musst du alle sicheren Felder aufdecken und ggf. alle potenziellen Minen markieren. Gleichzeitig ist es wichtig, effizient zu spielen, damit du Minesweeper in möglichst kurzer Zeit erfolgreich beendest. Solltest du eine Mine erwischen, werden alle Minen aktiviert und das Spiel ist verloren. Starte Minesweeper einfach neu, indem du auf das Smiley klickst.

Tastenbelegung

Um bei Minesweeper ein Feld aufzudecken, klickst du einfach mit der linken Maustaste auf ein verdecktes Feld. Möchtest du Felder als Minen markieren, klickst du auf diese mit der rechten Maustaste und es erscheint eine Fahne auf dem Feld. Das Feld kannst du nun nicht mehr öffnen. Klickst du ein weiteres Mal mit der rechten Maustaste auf eine Markierung, erscheint ein Fragezeichen. Damit kannst du Spielfelder markieren, bei denen du unsicher bist, was sich darunter verbirgt. Diese Markierung blockiert das Feld nicht im Gegensatz zur roten Fähnchen-Markierung. Das heißt, dass man das Feld ganz normal aufdecken kann. Benutzt du die linke und rechte Maustaste gleichzeitig, werden alle übrigen verdeckten Felder um eine Zahl aufgedeckt (im Englischen auch bekannt als “chording”). Dazu müssen jedoch alle passenden Minen im unmittelbaren Umfeld vorher markiert worden sein.

Schwierigkeitsstufen von Minesweeper

Um die Schwierigkeitsstufe auszuwählen, klicke im Feld „Modus“ ins Menü und wähle einen Schwierigkeitsgrad aus. Bei Minesweeper gibt es standardmäßig drei voreingestellte Schwierigkeitsstufen:

  • Anfänger: 81 Felder mit 10 Minen
  • Fortgeschritten: 256 Felder mit 40 Minen
  • Profi: 480 Felder mit 99 Minen

Alternativ kannst du die Anzahl der Spielfelder und Minen auch selbst bestimmen. Wähle „Benutzerdefiniert“ und bestimme anschließend, wie viele Felder in der Breite und Höhe angezeigt werden sollen. Das Maximum jeweils liegt bei 30 Feldern. Abschließend musst du noch angeben, wie viele Minen im Spielfeld platziert werden sollen. Danach kannst du aufs Smiley klicken, damit Minesweeper mit deinen Einstellungen beginnt.

Wie du bei Minesweeper Minen findest

Deckst du bei Minesweeper ein sicheres Feld auf, erscheint eine Zahl. Diese gibt Auskunft darüber, wie viele potentielle Minen sich in den Feldern um das aufgedeckte Feld befinden. In der Regel ist ein Feld umgeben von acht weiteren Feldern. Felder am Spielfeldrand haben hingegen nur sechs umliegende Felder. Felder in Ecken haben sogar nur drei umliegende Felder.

Beispiele:


Dieser Fall ist ziemlich einfach. Das Feld am Eck muss eine Mine sein, da die übrigen Felder um die 1 am Eck bereits aufgedeckt sind. Folglich kann man das Feld mit der rechten Maustaste markieren.

Logischerweise kann das Feld rechts neben der markierten keine Mine sein, da die 1 in der Mitte und die 1 ganz rechts bereits auf die zuvor entdeckte Mine hinweist. Somit kann man das Feld neben der markierten Mine aufdecken.

Da die Zahl links neben der entdeckten Mine eine 2 ist und sonst nur noch ein potenzielles Feld für eine Mine in Frage kommt, muss das Feld über der Mine auch eine Mine sein. Diese kann man mit einer Fahne markieren.

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Minesweeper Strategie

Um Minesweeper möglichst effizient zu meistern, kann man sich verschiedenen Techniken bedienen. Es gibt beispielsweise Muster, die Aufschluss darüber geben, wo sich mit hoher Wahrscheinlichkeit Minen befinden. Manchmal muss man bei Minesweeper einfach nur raten. Aber auch hier kann man die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass man richtig liegt. Da die Zeit eine wichtige Rolle bei Minesweeper spielt, gibt es verschiedene Taktiken, seine Geschwindigkeit zu erhöhen.

Muster erkennen

Es gibt bestimmte Muster bei Minesweeper, mit denen du sofort siehst, wo sich Minen befinden. Die Muster helfen dir dabei, wertvolle Zeit zu sparen. Achte also darauf, bestimmte Zusammensetzungen von Zahlen zu erkennen. Viele einfachere Situationen kannst du schnell du lösen, indem du dir bestimmte Muster einprägst. Wenn bei Minesweeper eine Nummer an dieselbe Anzahl an Feldern angrenzt, kannst du sicher sein, dass alle Felder Minen sind. Folgende Beispiele sollen diese Logik verdeutlichen:


Die gelb markierte 1 grenzt nur an ein Feld. Dieses kann also nur eine Mine sein.

Die gelb markierte 2 grenzt an zwei Felder. Folglich müssen sich hinter beiden Feldern Minen verstecken.

Die markierte 3 ist von drei Feldern umgeben. Diese Felder können nur Minen sein.

Die gelb markierte 4 grenzt an vier Felder. Folglich sind vier Minen in den benachbarten Feldern.

Die gelb markierte 5 berührt fünf Felder. Diese Felder müssen also Minen sein.

Die markierte 6 ist von sechs Feldern umgeben. Sechs Minen sind im Umfeld.

Die gelb markierte 7 ist von sieben Feldern umgeben, die Minen sein müssen.

Die gelb markierte 8 grenzt an acht Felder. Du hast es verstanden, oder?

Grundsätzlich kannst du dir merken, dass alle Muster bei Minesweeper ihren Ursprung in zwei Standardmustern haben: 1-1 und 1-2. Wenn du zwei 1er nebeneinander siehst, die am Rand beginnen, ist das dritte Feld in der Reihe darüber leer. Dies gilt auch, wenn das 1-1-Muster an einem offenen Feld beginnt. Die erste 1 ist von zwei Feldern umgeben. Dies bedeutet, dass in einem der beiden Felder die Mine versteckt sein muss. Die zweite 1 grenzt an drei Felder und da die beiden vorherigen Felder schon als potenzielle Minen in Frage kommen, kann das dritte Feld nur leer sein.

Wenn das Feld neben der 1 jedoch eine 2 ist, also, wenn ein 1-2-Muster vorliegt, ist das dritte Feld darüber eine Mine. Wie bereits erklärt, grenzt die erste 1 an zwei Felder, die eine Mine enthalten könnten. Die 2 hingegen grenzt an ein drittes Feld, in dem eine Mine versteckt ist. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass rechts neben der 2 noch eine Zahl ist. Einige Beispiele aus der Minesweeper-Praxis sollen dies verdeutlichen:


Sieht man sich nur die erste 1 an, muss in einer der beiden ersten Feldern eine Mine versteckt sein. Sieht man sich zusätzlich die zweite 1 an, ist eine Mine in den ersten drei darüberliegenden Feldern versteckt. Da die erste 1 nicht an das dritte Feld angrenzt, ist dieses leer.

In den ersten beiden Feldern über der 1 muss eine Mine versteckt sein. Die 2 grenzt an drei Felder, also sind zwei Minen in drei Feldern versteckt. Außerdem ist neben der 2 eine weitere Zahl. Da sich die potenziellen Minenfelder der 2 und der Zahl daneben schneiden, ist im dritten Feld über der Zahlenreihe eine Mine.

Bei diesem Beispiel beginnt das 1-1-Muster an einem offenen Feld. Wie du siehst, ist das dritte Feld über der Reihe wieder leer.

Das 1-2-Muster findet hier Anwendung. Diese Version ist etwas komplizierter, das Prinzip ist aber dasselbe. Die rot markierte 2 sowie das Feld rechts daneben teilen sich ein potenzielles Minenfeld, also muss dieses eine Mine sein.

Bei Minesweeper kommen die Muster 1-2-1 und 1-2-2-1 sehr häufig vor und daher ist es besonders empfehlenswert, sich diese Muster gut einzuprägen. Analysierst du diese Muster genauer, wirst du erkennen, dass sie Ausprägungen des ursprünglichen 1-2 Musters sind:


Dieses 1-2-1-Muster besteht aus zwei 1-2-Mustern.

Das 1-2-1-Muster ergibt sich, wenn man einmal das 1-2-Muster von links anwendet.

Und wenn man es einmal von rechts anwendet.

Dieses 1-2-2-1-Muster besteht ebenfalls aus zwei 1-2-Mustern.

Das 1-2 Muster einmal von links angewandt…

…und einmal von rechts, ergibt das 1-2-2-1-Muster.

Da bei Minesweeper auch höhere Zahlen vorkommen, könnte man denken, dass es viel mehr Muster gibt. In Wirklichkeit sind es aber 1-2-1 und 1-2-2-1-Muster oder andere Kombinationen aus dem 1-1 und 1-2-Muster. Doch wie kann das sein? Wenn du die Anzahl der bekannten Minen von den angrenzenden Nummern abziehst, erhältst du die ursprünglichen Muster. Ein paar Beispiele zum Verständnis:


Die linke 2 grenzt an eine Mine. Die mittlere 4 grenzt an zwei Minen. Die rechte 2 grenzt an eine Mine.

2-1 = 1
4-2 = 2
2-1 = 1

Das Beispiel stammt aus einem 1-2-1-Muster.


Die linke 3 grenzt an zwei Minen. Die mittlere 4 grenzt an zwei Minen. Die rechte 5 grenzt an vier Minen.

3-2 = 1
4-2 = 2
5-4 = 1

Es liegt an 1-2-1-Muster vor.


Alle Nummern außer der letzten grenzen an keine bekannten Minen. Die letzte grenzt an eine Mine.

1-0 = 1
2-0 = 2
2-0 = 2
2-1 = 1

Es ergibt sich ein 1-2-2-1-Muster.


Die oberste 2 grenzt an eine Mine. Die zweite 3 von oben grenzt an eine Mine. Die dritte 3 von oben grenzt an eine Mine. Die 1 ganz unten grenzt an keine Mine.

2-1=1
3-1=2
3-1=2
1-0=1

Aus 2331 wird 1221.

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Minesweeper gewinnen durch Raten

Da du nicht für alle Situationen Muster anwenden kannst, musst du bei Minesweeper manchmal auch raten. Angenommen, eine Mine steckt in einem von zwei Feldern und es ist nicht offensichtlich in welchem Feld sich diese befindet. Du könntest jetzt nachdenken oder einfach schnell ein Feld erraten. Da es bei Minesweeper wichtig ist, schnell zu agieren, macht es Sinn, das Minenfeld einfach zu erraten. Außerdem erhöhst du beim Nachdenken nicht die Wahrscheinlichkeit, die richtige Wahl zu treffen. Ganz im Gegenteil, du verschwendest mit Nachdenken nur Zeit. Nachdem du auf ein ungeöffnetes Feld geklickt hast, spiele gleich weiter. Gehe einfach davon aus, dass du richtig geraten hast. Sonst verschwendest du auch hier Zeit, indem du auf das Ergebnis deiner Wahl wartest.

Es empfiehlt sich, erst mit dem Raten zu beginnen, wenn es nötig ist. Um das Beispiel A zu lösen, ist es daher ratsam, erst auf die drei ungeöffneten Felder rechts außen zu klicken. Damit man hier nicht das Risiko eingeht, versehentlich eine Mine zu erwischen, werden erst die Felder am Rand angeklickt. Ab hier kann man nun ahnen, ob sich in der Mitte eine Mine befindet.

Zwar geht es bei Minesweeper darum, Minen zu finden. Allerdings ist das Öffnen von sicheren Feldern genauso wichtig. Öffne lieber sichere Felder, bevor du Minen ausfindig machst, wenn du dir sicher bist, dass dort keine Minen versteckt sind. Im Beispiel B kommt das 1-1-Muster zur Anwendung. Das heißt, dass du sofort erkennst, dass das dritte Feld über der Zahlenreihe keine Mine ist. Dieses Feld anzuklicken geht viel schneller als das Markieren von Minen. Spieler, die Minen gerne mit Fahnen markieren, bevorzugen es, zuerst Minen zu suchen. Für sie macht das mehr Sinn, da sie dann mehrere verdeckte Felder um eine Zahl durch den gleichzeitigen Klick auf die linke und rechte Maustaste öffnen können. Doch dies ist ein Trugschluss, da sie sehr viel Zeit dafür aufwenden.


Beispiel A: Öffne zuerst das obere und das untere Feld. Dann kannst du entscheiden, ob auch das mittlere Feld sicher ist.

Beispiel B: In diesem Fall ist es viel schneller die sicheren Felder zu öffnen. Diese sind hier blau markiert.

Beispiel C: Da du das 1-1-Muster kennst, weißt du, dass die gelben Felder sicher sind. Sollten sich dahinter Einsen verbergen, kannst du die blauen Felder öffnen.

Beispiel D: Wie viele Minen sind in den ungeöffneten Feldern versteckt? Tipp: Orientiere dich an Beispiel A.

Es kann sein, dass du einen Teil des Minesweeper-Spielfelds aufgedeckt hast und dich durchraten musst, um den Rest zu lösen. Doch keine Sorge, du kannst die Wahrscheinlichkeit erhöhen, mit zufällig aufgedeckten Feldern zu gewinnen. Sichere Felder erwischst du eher, wenn du auf Randbereiche klickst. Zudem ist es wichtig, die Lösung zu wählen, die dir am nützlichsten ist. Falls du vor zwei ähnlichen Lösungen stehst, wähle die, die dir mehr Vorteile bringt. Manchmal löst eine Lösung eine andere potenzielle Lösung auf oder du erhältst eine vorteilhaftere Sicht auf potenzielle Minen. Die Wahrscheinlichkeit, bei Minesweeper eine Mine zu erwischen, liegt zudem im Durchschnitt bei etwa 21% im Experten-Modus bzw. bei ca. 16% im Fortgeschrittenen- und Anfänger-Modus.

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Minesweeper effizienter spielen

Wie bereits erwähnt, ist Zeit ein wichtiger Faktor bei Minesweeper. Daher ist es essentiell, möglichst effizient vorzugehen und nicht viel Zeit mit unnötigen Klicks zu verschwenden. Ein häufiger Fehler von Anfängern ist es, jede Mine mit Fahnen zu markieren. Allerdings ist Minesweeper nicht gewonnen, wenn alle Minen markiert wurden. Sondern wenn alle sicheren Felder geöffnet sind. Es macht Sinn, Minen mit Fahnen zu markieren, wenn man mehrere Felder durch das gleichzeitige Klicken der linken und rechten Maustaste aufdecken möchte. Allerdings ist diese Methode zeitaufwändig. Daher musst du dir überlegen, ob es sinnvoll ist, Fahnen zu setzen.

Es gibt allerdings auch Spieler, die bei Minesweeper nie Fahnen setzen. Sie sind der Meinung, dass das Markieren von Minen mit Fahnen reine Zeitverschwendung ist und man die Zeit besser nutzen kann, um sichere Felder aufzudecken. Die Spieler, die vom Fahnensetzen überzeugt sind, halten dagegen, dass man durch das Setzen von Fahnen mehrere Felder gleichzeitig öffnen kann (durch das gleichzeitige Klicken der linken und rechten Maustaste auf eine Zahl, die von Minen umgeben ist). Es besteht jedoch Einigkeit darüber, dass das Markieren mit Fahnen eher bei niedrigen Zahlen (1,2,3,4) sinnvoll ist. Markierungen zu vermeiden, sei hingegen bei hohen Zahlen (5,6,7,8) sinnvoller.

Dies soll mit einem Beispiel verdeutlicht werden: Liegt eine hohe Zahl vor, zum Beispiel 7, benötigt ein Spieler, der keine Fahnen setzt, nur einen Klick, um das sichere Feld zu öffnen. Der Spieler, der vom Fahnensetzen überzeugt ist, benötigt sieben Fahnen sowie den gleichzeitigen Klick auf die linke und rechte Maustaste. Zum Vergleich liegt eine niedrige Zahl vor, beispielsweise 1. Der Spieler, der Minen mit Fahnen markiert, setzt eine Fahne und klickt einmal gleichzeitig mit der linken und rechten Maustaste auf die Zahl. Der Spieler, der keine Fahnen setzt, würde in diesem Fall sieben Klicks benötigen, um die sicheren Felder zu öffnen.

Im Modus für Fortgeschrittene ist jede Mine durchschnittlich von einer Zahl umgeben. Im Modus für Profis ist jede Mine von durchschnittlich drei Zahlen umgeben. Folglich ist das Setzen von Fahnen bei kleinen Spielfeldern sinnvoller als bei größeren. Die Praxis zeigt zudem, dass es bei Minesweeper vorteilhaft ist, beide Methoden zu kombinieren und die effizienteste Lösung für die jeweilige Situation anzuwenden.


Bei diesem Beispiel macht es keinen Sinn, das übrige Feld zu markieren. Es ist logisch, was sich dahinter verbirgt.

Es ist klar, dass die acht Felder um die 8 Minen sind. Die Markierung dieser wäre nur Zeitverschwendung.

Man kann hier keine weiteren Felder durch das gleichzeitige Klicken der linken und rechten Maustaste aufdecken. Daher kann man sich die Markierung mit Fahnen sparen.

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